Körper, Geist & Seele IN deinem Liebesleben - Impuls Nr. 9


Die Methode SexoCorporel, anhand derer ich mich zur Sexualberaterin ausbilden ließ, betrachtet die Sexualität ganzheitlich, genauer gesagt auf 4 Ebenen:


  1. Körperliche

  2. Mentale

  3. Emotionale

  4. Beziehung

Das heißt, unabhängig von dem Anliegen meiner Klientin betrachte ich dieses auf diesen 4 Ebenen. Denn hinter einem sexuellen Problem sind meistens andere Themen versteckt, wie mangelndes Körper- und Selbstbewusstsein, belastende Glaubenssätze, die unser Leben schwerer machen, ungünstig gelaufene Früh-Bindung etc. All dies ist ein Prozess, manchmal mehr schmerzhaft, manchmal mehr fröhlich, bei dem ich meine Klientinnen begleite.


Auch wenn es unangenehm und schambehaftet ist, ist es immer ein Geschenk „am Ende“ zu finden wie besserer Zugang zum eigenen Körper, konstruktive Kommunikation mit dem Partner sowie einfach ein leichteres und entspannteres Gefühl im Alltag.


In diesem Video gehe ich auf die Körperebene ein. Denn diese ist oft ein guter Schlüssel zum erfüllten Liebesleben. Immerhin erleben wir unsere Sexualität mit unserem Körper. Außerdem leben wir tagtäglich mit und „in“ ihm. Umso belastender mag es für eine / einen sein, wenn man seinen eigenen Körper nicht akzeptiert und immer wieder mit ihm kämpft.


Heute geht es um noch mehr als fehlendes und hervorragendes Selbstbewusstsein. Heute erinnere ich dich daran, was für ein großes Repertoire uns unser Körper anbietet, und wie wir durch dieses mehr und abwechslungsreicher leben können. Um dies nachzufühlen, lade ich dich dazu ein, dass du es direkt beim Nachhause-Weg oder bei einem Spaziergang im Park ausprobierst. Stelle dabei die Unterschiede und die Ähnlichkeit fest. Nimm wahr, wie es dir mit der Änderung und ausprobieren verschiedener Qualität geht.


1. Bewegung

Verändere beim Gehen bewusst einige deiner Bewegungen. Wie hängen die Arme beim Gehen? Wie stellst du die Füße auf? Machst du große oder kleine Schritte?


2. Atmung

Wie atmest du beim Gehen? Flach oder tief? Schneller, langsamer?


3. Rhythmus Wie rhythmisch, also intensiv, gehst du? Läufst du vielleicht schon? Oder hast du das Gefühl, dass du tanzt?


4. Tonus Wie entspannt oder angespannt ist dein Körper? Bist du eher eine Person, die stets unter Spannung steht oder doch lieber die meiste Zeit auf dem Sofa relaxt?


Mit dem Verständnis, welches Repertoire an Möglichkeiten dein Körper hat, kannst du noch besser wahrnehmen, was dir in deinem Liebesleben gefällt und was nicht und das letzte dementsprechend ändern. Viel Spaß beim Ausprobieren!

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